Fremdwährungsfinanzierung und Tilgungsträger?
Der Tilgungsträger wird mit dem Ziel abgeschlossen, eine höhere Verzinsung zu erreichen, als für das ausgeliehende Kapital beim endfälligen Kredit bezahlt werden muss. Dadurch erhöht sich das Kapital im Tilgungsträger schneller, als das geschuldete Kapital.
Am Ende der Laufzeit sollte in jedem Fall mehr Kapital vorhanden sein, als für die Tilgung der Kreditschuld notwendig ist. Dieser Sicherheitsaufschlag sollte mit 10-30% gewählt werden, um unvorhergesehenen Mindererträgen vorzubeugen.
Tilgungsträger sind meistens langfristige Veranlagungsprodukte mit einer Laufzeit zwischen 10 und 25 Jahren. Deshalb können Wertpapiere mit größeren Schwankungsbreiten zumindest für die erste Hälfte der Zeit verwendet werden. Gegen Ende der Laufzeit ist es sinnvoll Schritt für Schritt in risikolosere Anlagemöglichkeiten zu wechseln, um die bereits vorhandenen Erträge abzusichern. Es ist notwendig diese Möglichkeit bereits bei der Auswahl eines Produktes zu berücksichtigen.
Parallel zu der Fremdwährungsfinanzierung wird ein Tilgungsträger (Er-/Ablebensversicherung, Fondsgebundene Lebensversicherung, Fondsanteile) angespart, dessen Erlös am Ende der Laufzeit zur Kapitalrückzahlung verwendet wird. Sie sparen zum Beispiel das Kapital (bzw. die fällige Kreditsumme) in einer Er- und Ablebensversicherung, einer fondgebundenen Lebensversicherung oder im Rahmen einer britischen Lebensversicherung an.